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WhatsApp verbietet den Newsletter-Versand

Zukünftig verbietet WhatsApp den Newsletter-Versand und stellt uns vor die Frage: Was nun?
Wer kennt es nicht? Mithilfe von WhatsApp gelangen Neuigkeiten direkt auf das Smartphone Eurer Kunden. Das einfache Versenden von Newslettern wird zukünftig nicht mehr möglich sein.

© HeikoAL – pixabay.com

Newsletter per WhatsApp

Bisher war es Euch einfach möglich Newsletter zu versenden. Alle Kunden erhielten, dank der Broadcast Liste, den Newsletter zur selben Zeit. Diese Funktion unterscheidet sich deutlich von der Gruppen-Funktion, denn für jede Person wird ein eigener Chat eröffnet. Für Euch stellte diese Funktion nicht nur eine Erleichterung dar, sondern Eure Zielgruppe war direkt erreichbar. Ein Newsletter per Mail wird allerdings meistens einfach gelöscht. Die Öffnung eines WhatsApp Newsletters scheint hingegen öfter zu erfolgen. Doch künftig wird WhatsApp dies unterbinden.

FAQ – Sicherheit und Datenschutz

WhatsApp äußert sich auf ihrer Website wie folgt: „WhatsApp ist eine private Messaging-Plattform, die ursprünglich entwickelt wurde, um Menschen bei der Kommunikation mit Freunden und Familie zu helfen. Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, wie wichtig es Menschen ist, Unternehmen zu kontaktieren, und deshalb haben wir zwei Tools – die WhatsApp Business App und die WhatsApp Business API – entwickelt, mit denen Unternehmen Kundeninteraktionen verwalten können. Unsere Produkte sind nicht für den Massenversand oder den automatisierten Nachrichtenaustausch bestimmt. Beides verstößt seit jeher gegen unsere Nutzungsbedingungen.“

Rechtliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung

Das Versenden eines Newsletters wird ab dem 07. Dezember verboten. Der private Charakter der Plattform soll geschützt werden. Vorsicht ist geboten, denn ein Missbrauch der WhatsApp Dienste kann nicht nur die Sperrung des Accounts nach sich ziehen, sondern bedeutet rechtliche Konsequenzen. Dafür scheut WhatsApp nicht vor der Analyse des zukünftigen Nachrichten-Versands und externer Quellen zurück.

„Zu Informationen außerhalb der Plattform zählen beispielsweise öffentliche Behauptungen von Unternehmen in Bezug auf ihre Fähigkeit, WhatsApp in einer Weise zu verwenden, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt. Dies dient als Hinweis darauf, dass wir rechtliche Schritte gegen Unternehmen einleiten, wenn dieser Missbrauch über den 7. Dezember 2019 hinaus andauert oder wenn diese Unternehmen vor diesem Datum mit Anzeichen von Missbrauch auf der Plattform in Verbindung gebracht werden.“

Das heißt, sobald durch die Auswertung der Versand von automatisierten Nachrichten, Massennachrichten oder eine nicht personenbezogene Verwendung der Dienste von WhatsApp vorliegt, ist Schluss mit lustig.